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Wracktauchen an der Jura
Über die Jura hört und liest man immer wieder, und gerade die Gerüchte über mögliche Tauchverbote machen dieses Wrack als Tauchziel interessant.
Von daher beschlossen wir, noch dieses Jahr an den Bodensee zu fahren, um die Jura zu betauchen. Als lustiger Haufen mit 11 Tec- und 5 Sporttauchern fuhren wir also am Freitag nach Konstanz, um bei einem gemütlichen Abendessen nochmals die letzten Details zu besprechen.
Am nächsten Tag starteten wir auf ab Kreuzlingen (Schweiz) mit unseren Touren. Insgesamt vier mal fuhren wir die Jura an, um allen 16 Teilnehmern die Möglichkeit bieten zu können, zwei mal abzutauchen.
Jetzt werden sich sicher einige fragen, weshalb hier teilweise mit Trimix getaucht wurde, bei einer maximalen Tiefe von 37 Metern eigentlich nicht notwendig. Aber mit diesem Gemisch entfiel die sonst gültige Grundzeitbeschränkung von 18 Minuten (Luft) bzw. 22 Minuten (Nitrox). So kam es, daß die letzten Taucher nach 76 Minuten aus dem Wasser kamen – genügend Grundzeit, um sich auch mit den Details der Jura beschäftigen zu können.
Der Abstieg selbst führte ins schwarze NICHTS – nie Lichtkegel der starken Lampen irrten umher, bis sich die Jura auftat und bei einer beachtlichen Sichtweite von ca. 10 Metern vor uns lag. Ein wunderschöner Moment, bei dem wir alle beeindruckt waren und auch schon nach dem ersten Tauchgang wußten, daß eine erneute Tour hierher führen wird.
Wer das nächste mal mit dabei sein möchte, kann sich bei www.tauchausflug.eu melden – der nächste Termin kommt bestimmt!

Wracktauchen in der Ostsee
Wrack-Tauchen an der Ostsee
Im Juni wollten wir etwas Neues ausprobieren – Schluss mit kalten Seen, warmen Meeren und bunten Fischen: Der Entschluss stand: auf an die Ostsee, 3 Tage Wracktauchen in „heimischen Gewässern“. Nach einiger Zeit der Vorbereitung stand fest: Wir chartern die Bubblewatcher und erkunden Wracks in der westlichen Ostsee.
Schon am ersten Tauchtag hatten wir mit Windstärke 6, hohen Wellen und Strömung Kontakt. Die Schaukelei auf der Bubblewatcher war gewöhnungsbedürftig, und so mancher überlegte sich, die Fische zu füttern.
Der Tauchgang an der Inger Klit war hervorragend, super Sicht und fast keine Strömung am Wrack. Ausgefallen ist dafür der zweite Tauchgang an diesem Tag, da hatte das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Weiter ging es am nächsten Tag zu S103, einem Schnellboot, ebenfalls mit außergewöhnlicher Sicht und viel zu entdecken.
Wir betauchten noch zweimal die Fri und nochmals die Inger Klit, allerdings war von guter Sicht nichts mehr übrig. Eine ziemlich trübe Suppe, so daß wir froh waren, wenigstens ordentliche Lampen dabei zu haben.
Extrem lobenswert war der Service von Raffi, Peter und natürlich KK Oscar, dem Bubblewatcher-Team. So manches Hotel kann sich hier eine Scheibe abschneiden J (Ja, auch die in Dänemark bestellten Schwäne waren rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Boot).
Alles in allem ein superschönes verlängertes Wochenende mit dem Ergebnis, daß wir im nächsten Jahr diese Aktion wieder machen werden.
Fotos von dem Wrack S103 findet Ihr in der Galerie „Wracktauchen“ auf http://tauchausflug.eu
JochenG
Starnberger See im Winter
Im Februar war es soweit, wir wollten endlich wieder tauchen. Nach kurzer Absprache ging es zum Starnberger See an den Wintertauchplatz in Allmannshausen. Obwohl es sehr kalt war, hatten wir hervorragendes Wetter, -4°C, Sonnenschein, weder Regen noch Schneefall.
Nachdem wir die Ausrüstung zusammengeschraubt hatten, liefen wir über die zugeschneite Wiese ans Ufer und bereiteten unseren Einstieg vor… Schon auf den ersten Metern erkannten wir, daß wir eine wirklich gute Sicht hatten, und das sollte so bleiben.
Am Krankenbett mit dem Weihnachtsmann vorbei ging es in einem Bogen zurück an die Steilwand, an der wir gemütlich abtauchten. Die Sichtweiten blieben super, kein Vergleich zu einem Tauchgang im Oktober.
Auf dem Rückweg gab es zwar kurz einen abblasenden Stage-Automaten, was aber kein Problem darstellte.
Eisige Finger gab es dann beim Demontieren der Ausrüstung, ganz schön kalt war es – und die Finger klebten schnell an der ersten Stufe fest
Ein Schöner Sonntagsausflug mit viel Spaß für alle Beteiligten.
Weitere Bilder unter www.tauchausflug.eu/galerie.html
Tauchen in und um Vrsar (HR)
Am 09. Mai war es wieder so weit. Die jährliche Reise nach Kroatien, genauer gesagt, Vrsar. Bei doch überraschend schönem Wetter ging es zur Basis unseres Vertrauens (Starfish Diving Center). In der bis zu 10 Meter tiefen Hausbucht hatten unsere Anfänger die besten Möglichkeiten, sich auf ihre bevorstehende Freiwasserprüfung vorzubereiten. Für alle anderen Standen Ausflüge zu Banjole, einer kleinen Höhlen/Grotten-Lanschaft oder zu den bekannten Wracks zur Verfügung.
Die Jungs und Mädels unserer Basis waren wie jedesmal sehr hilfsbereit und auch bei Sonderwünschen jedesmal kooperativ – vielen Dank nochmals!!
Ich möchte hier einfach mal ein paar Eindrücke wirken lassen und zeige Euch hier die Bilder:
Plansee
Wir haben unter der Woche einen kurzfristigen Ausflug nach Österreich gemacht – zum Plansee, Ziel: Tauchen.
Zuerst waren wir auf Grund unterschiedlicher Erzählungen etwas verunsichert, wollten uns aber von den Gegebenheiten selbst überzeugen.
Also, ab ins Hotel Forelle, um die Tauchgenehmigung zu erwerben. Aktueller Preis: € 10,- für den Tag; jeder Taucher muss seine eigene TG „beantragen“, sprich komplette Anschrift auf dem Antrag hinterlassen und Brevet vorlegen. So schön wie an anderen Seen (Ich brauche Genehmigungen für 10 Taucher) geht es hier anscheinend nicht.
Unseren ersten TG haben wir am Hotel Forelle gemacht: Überraschend waren die wirklich guten Sichtweiten – da aber kein anderer Taucher mit uns im Wasser war, konnte auch nichts aufgewirbelt werden.
Zügig abfallend ging es am Wagen vorbei bis 35 Meter, weiter Richtung Planseecamp und dann im 10-Meter-Bereich zurück. Hier begegneten uns dann auch einige Fische und Krebse, wobei das Problem an den Krebsen wohl das fehlende Leben war. (Huch – auch das hatte ich anders gehört….)
Der zweite Tauchgang am Planseecamp war meiner Meinung nach jedoch der schönere! Und wenn nun mal einer sagt, der Weihnachtsmann hat seinen Schlitten verloren – bestimmt gehört ihm einer von den vielen hier
Im Großen und Ganzen: Wie immer in Österreich: wunderschöne Bergseen!!!
Viele Grüße
JochenG
Rothsee – warum erwische immer ich die Schlammtöpfe?
Nein, es liegt definitiv nicht an meiner Tarierung!
Heute wurde der (von Nürnberg aus) nahe gelegene Rothsee gewählt, um mit einigen Rescue-Anwärtern die Oberflächenarbeit zu üben. Während der Ausbildung dachte ich mir, ich schaue mir die Unterwasserwelt an, vielleicht gibts noch ein paar Bilder….
Dachte ich, zwei Fehler in einem Satz. Der erste Fehler ist anschauen. Bei Sichweitern von 0 bis 2 Metern ist es schon schwierig, sich selbst zu sehen. Teilweise war man mit der Nasenspitze über dem Grund, und konnte diesen dennoch nicht sehen.
Der zweite Fehler zeigte sich im Bereich, bei dem die Sichtweiten bis zu 2 Meter betrugen: Keine Unterwasserwelt, nur sehr leicht aufzuwirbelnde Sedimente. Unter Einstieg war direkt am Damm, im Bereich der großen Talsperre. Tiefe lt. Computer knapp über 8 Meter, ändert aber nichts an den Sichweiten. Wassertemperatur: 19 Grad bei strahlendem Sonnenschein und einer Lufttemperatur von > 30 Grad – Zumindest das hat gepasst!
Vielleicht lag es ja auch daran, daß viele Tauchschulen diesen Spot zecks Ausbildung angefahren haben, aber für mich war ein doppelter Besuch: Der Erste und der Letzte!
Der Rothsee selbst ist durch den Damm geteilt, die größere Talsperre soll bis zu 15 Metern tief sein, der kleinere Teil bis zu 8 Metern. Es gibt auch mehrere Einstiegsmöglichkeiten, wenn jemand an einer anderen Stelle bessere Erfahrungen macht, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme freuen. Zum Glück ist der Sommer noch jung, und ich habe wieder genug Möglichkeiten, an meinen Lieblingstauchplätzen in Österreich zu planschen….
Viele Grüße
Jochen
Tauchen im Blindsee (Österreich)
Ein schöner Tag, nix zu tun: Wir fahren kurz entschlossen nach Österreich zum Blindsee, um zwei schöne Tauchgänge zu machen. Da das Wasser erwartungsgemäß noch ziemlich kalt war (13 – 6 Grad), war auch der Andrang nicht besonders groß und wir sprangen ins Wasser.
Vom Bootshaus aus über die Plattformen zur gegenüberliegenden Seite: dabei schrammten wir kurz am Grund entlang: 6°C Wassertemperatur, für meinen nicht trocken tauchenden Buddy eine echte Herausforderung. Über die Reste eines alten Kahns dann östlich zum „Baumstamm-Mikado“. Nicht scheue, sondern ehr aufdringliche Zander erwarteten uns hier. Ran mit der Kamera, und keinen Mucks – dachte ich mir wahrscheinlich gleichzeitig mit dem Fisch.
Nach einer kurzen Oberflächenpause zum auftauen meines Buddys machten wir das gleiche Spiel noch einmal – ein wirklich gelungener Sonntagsausflug an einem überhaupt nicht überfüllten Tauchplatz.
Informationen zum Tauchplatz gibt es im Internet unter www.mohr-resort.at.
Ein paar Bilder von diesem schönen Tag habe ich natürlich auch:
Viele Grüße
Jochen
Oberrieder Weiher, Breitenthal
Nachdem es über dieses Gewässer nichts zu lesen gab, probierten wir es einfach aus. Wir entschieden uns zum Einstieg am Campingplatz, da hier Snacks, Getränke, Duschen und Toiletten vorhanden sind. Enttäuscht wurden wir schon nach kurzer Zeit, als wir feststellten, daß die maximale Tiefe wohl bei 3,2 Meter lag (Computer steckte schon im Schlamm…).
Nach einem Gespräch mit dem Platzbetreiber erfuhren wir, daß der Weiher wohl auf der gegenüberliegenden Seite eine Tiefe von knapp > 12 Meter haben sollte, da dort mit einem Schwimmbacker ausgehoben wurde.
Auf Grund der schlechten Sicht haben wir jedoch auf einen weiteren TG verzichtet. Das einzige, was wirklich zu sehen war, waren einige ziemlich große Muscheln im Bereich der 3 Inseln.
Der Weiher bei Google Earth: hier
Der Weiher liegt auf einer Höhe von ~ 520 Meter über NN.
Informationen zur Verordnung: hier
Achtung: Da der Weiher relativ flach ist, und gleichzeitig Surfen und Segeln erlaubt ist, muss eine rot/weisse Boje zur Absicherung der Taucher mitgeführt werden…
Vielleicht taucht ja mal noch jemand auf der anderen Seite und kann dann berichten, wie es dort war
Viele Grüße
JochenG

Kroatien – Baron Gautsch
So, nachdem ich nun nächstes Monat wieder einmal nach Kroatien fahre, unter anderem auch zu meinem Lieblingswrack, der Baron Gautsch, und dabei diesesmal auch in das Wrack eintauchen werde, suche ich nach einer Skizze über den Aufbau des Schiffes. Super wäre auch noch, wenn dabei die Tiefenangaben für die einzelnen Ebenen vorhanden wären, dann könnte ich den TG genauer planen und müsste nicht gar so viel Sicherheitsfaktoren einplanen. Kann mir jemand weiterhelfen?
Bilder und Bericht gibt es dann, wenn ich zurück bin
Viele Grüße
JochenG
Ergänzung durch Moderator: Frank Boettcher war so nett, uns seine Skizze der Baron Gautsch und auch der Coreolanus zur Verfügung zu stellen. Am besten auf das Bild klicken und dann kommt man zu einer etwas größeren Darstellung.
Danke Frank


































































